Sunday, August 21, 2016

Kutte #2

Erinnert ihr euch noch an meine Kutte?
(Erklärung: "Kutten" Westen, oft aus Jeans, mit Aufnähern/Patches meist von Lieblingsbands, hinten oft mit einem großen Backpatch DER Lieblingsband.)

Do you remember my "Kutte" aka. jeans vest with a lot of patches are done. (Explanation: "Kutte" is German and I'm not sure if there is a proper English word for it - a "Kutte" is a vest, often made from jeans fabric, worn mostly in the metal and rock music scene, with patches of favorite bands and often with a large back-patch of your all-time favorite band.)


Aus Gründen wie Platzmangel und Optik habe ich eine zweite Kutte angefangen und ein Teil meiner Patches neu angeordnet. Auf dieser helleren und bunteren Kutte sind hauptsächlich Fandoms, Nerdkram und Hobbys. Der Backpatch war mal ein T-Shirt. Ein bisschen Platz ist noch, falls mir noch ein paar schöne Patches über den Weg laufen.

I transferred some of my patches to this lighter and more colorful version. Most of the patches are fandom or hobby related stuff. The backpatch once was a T-Shirt. There is a little space left in case I finde some more pretty patches.

Sunday, August 14, 2016

[14/16] OctoBag

Ich konnte nicht anders, sorry. Aber zum Eigentlichen:

  
  

Ich habe mich grob an der Anleitung für einen Turnbeutel im Snaply Magazin orientiert. Der Stoff ist ein Teststück einfache Baumwolle, das ich letztes Jahr bei Spoonflower bestellt hatte. Als Innenfutter habe ich ein Reststück von meiner Patchworkdecke verwendet und der schwarze Stoff müsste Ditte von Ikea sein.

Sorry for the lame pun. I made a backpack. I used the pattern for the Turnbeutel in the Snaply Magazin (it's in German, sorry). The fabric I got from Spoonflower and the lining is a leftover from my quilt. The black fabric on the back is from Ikea.

Sunday, August 07, 2016

Sail

Ende Juli war ich zusammen mit meinen Eltern und einigen Familienfreunden im Urlaub. Nur war das kein Urlaub am Strand wie ich ihn bisher gewohnt war, sondern einen aus einer für mich ganz neuen Perspektive. Wortwörtlich. Ich hatte, statt einem malerischen Blick vom Strand auf Meer einen, wie ich finde, noch viel tolleren Blick vom Meer aus. Ich war nämlich auf einem Segelschiff.
Disclaimer: Ich war noch nie vorher Segeln, habe keine Ahnung vom Segeln und falls ich irgendwelche Begrifflichkeiten nicht korrekt verwende, dann ist das keine Absicht. Ich habe in diesem Urlaub nicht wirklich Segeln gelernt, dazu hätte die Zeit niemals gereicht, ich habe nur einen kleinen Einblick bekommen und möchte diese Eindrücke mit euch teilen. Wenn alles gut läuft, dann fahren wir nächstest Jahr nochmal für eine längere Reise mit diesem Schiff. Dann lerne ich vielleicht mehr.

In late July I was on a short vacation together with my parents and some family friends. It was not a usual beach vacation but we went  but one of a whole new perspective for me. Literally. I had made rather a scenic view from the beach went sailing on a (quite historic) sailing ship on the Baltic Sea.
Disclaimer: I've never been sailing before, I'm no way an expert on ​​sailing and if I use any terminology incorrect it is not intentional. I just got a small glimpse on how sailing works and want to share these impressions with you. If all goes well then we go on a longer trip on this ship next year. Then maybe I'll learn some more about how to sail.

  
     

Die Jan Huygen (für die meisten Deutschen übrigens fast unmöglich korrekt auszusprechen) wurde 1908/1909 als Küstenfrachter in der Provinz Groningen (nordöstlichste Provinz der Niederlande) gebaut. Irgendwann wurde das Schiff umgebaut und restauriert und segelt seit dem in den Sommermonaten auf der Ostsee und Nordsee. Den Innenraum ist sehr gemütlich und um einiges größer, als er von außen aussieht. Die Kabinen sind klein, aber gemütlich und wenn man, wie ich, eher klein ist, dann hat man auch reichlich Platz und stößt sich nirgends den Kopf. Um auf dem Schiff mitsegeln zu dürfen, muss man keine Vorerfahrung haben. Die Crew erklärt einem alles notwendige und wenn man mag, dann darf auch mit anpacken. Ich fand die ganzen Taue und Winden zwar ziemlich unübersichtlich, habe es mir aber nicht nehmen lassen beim hissen und einholen der Segel mitzumachen.

The Jan Huygen was built 1908/1909 as a coastal freighter in the province of Groningen (north-eastern province of the Netherlands). Eventually the ship was rebuilt and restored and is sailing on the Baltic Sea and North Sea in the summer months since. The interior is very comfortable and a lot bigger than it looks from the outside. The cabins are small but cozy and if you (like me) are rather small you will have plenty of space. To be guest on the ship you have to have any previous sailing experience. The crew explains everything necessary and if you like you can also help them with the simpler tasks. For me the whole rigging and winches were quite confusing but that didn't stop in helping to hoist the sails.

   
   
   

Gestartet sind wir im Hafen von Stralsund. Zufällig war gerade irgendein Stadtfest (Google sagt: die Wallensteintage), sodass wir den ersten Abend an Deck mit Feuerwerk und Kirmes im Hintergrund verbrachten. Am Morgen ging es los raus in den Strelasund in Richtung Hiddensee. Die Segel haben wir zwar gehisst, aber der Wind war fast nicht vorhanden. wir sind also nur langsam voran gekommen und deswegen hat der Skipper beschlossen, dass wir nur bis Vitte (auf Hiddensee) fahren werden, anstatt Hiddensee zu umrunden. Vitte ist einer der größten Orte auf Hiddensee, mit vielen Touristen, keinen Autos (wie auf der ganzen Insel übrigens), des wahrscheinlich letzten Zeltkino und einem schönen Strand, den wir natürlich für Bad in der Ostsee genutzt haben. Das Wetter war übrigens sehr warm, fast wolkenlos und wie erwähnt ziemlich windstill. Die Nacht verbrachten wir im Hafen und ich zumindest habe ausgezeichnet geschlafen, meine Mitreisenden hatten teilweise etwas Schwierigkeiten mit der beengten Situation an Bord. Die Rückfahrt nach Stralsund war leider wieder äußerst windstill, aber trotzdem hatte ich meinen Spaß an Bord. Vor allem Dank Schiffshund Flip, einer französischen Bulldogge mit verschiedenfarbigen Augen, der nur hört, wenn man holländisch mit ihm spricht. Ich hätte ihn ja gerne geklaut. Die restliche Crew bestand übrigens aus dem Skipper Hermann, seiner Partnerin Anna samt Kind Floortje und der Matrosin Anna. Allesamt unglaublich nett und gastfreundlich, sodass die Zeit an Bord nicht nur lehrreich, sondern auch gemütlich und spaßig war. Ich habe mich so wohl gefühlt, dass ich schon Pläne haben nächstes Jahr wieder zu kommen.

We started out trip in the port of Stralsund. It happened that there was some kind of  festival in the city (Google says the Wallenstein days - sorry I didn't found any further information in English) so we spent the first night on deck with fireworks and the fairground in the background. In the morning we went out in the Strelasund towards Hiddensee. Even though there was nearly no wind we hoisted the sails. We sailed so slowly and therefore the skipper decided that we will only sail to Vitte (on Hiddensee) rather than to circumnavigate Hiddensee. Vitte is one of the largest villages on Hiddensee with many tourists, no cars (such as on the whole island by the way), the probably last German tent cinema and a beautiful beach. Of course we went for bath in the Baltic Sea. The weather was actually very warm with no clouds and as mentioned almost no wind. We spent the night in the port and I slept surprisingly good. The return trip to Stralsund was unfortunately again extremely windless. I never the less enjoyed my time on board thanks primarily to ship dog Flip, a French Bulldog with heterochromatic eyes that will only listen to you if you speak Dutch with him. The rest of the crew members were Hermann the skipper, his partner Anna, their child Floortje and the sailor Anna. All of them were incredibly nice and hospitable so that the time on board was not only educational but also cozy and fun. I felt so comfortable that I have already made plans to come back next year.

     
 
     

Noch ein paar Daten zum Schiff:
Some technical details about the ship:
Heimathafen: Workum
Eigner: Herman van Linschoten
Schiffstyp: Koftjalk
Baujahr: 1908/09
Länge: 34,6m
Breite: 5,65m
Tiefgang: 1,80m
Höhe Großmast: 25m 
Home port: Workum
Owner: Herman van Linschoten
Ship Type: Koftjalk
Year of construction: 1908/09
Length: 34,6m
Width: 5,65m
Draft: 1.80m
Height mainmast: 25m
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